Kreditkarte mit Ratenzahlung 2026: Anbieter und echte Kosten
Vergleiche hier die besten Minikredite:
Zuletzt aktualisiert: 25.08.2026
Eine Kreditkarte mit Ratenzahlung lässt dich den offenen Rechnungsbetrag statt auf einen Schlag in monatlichen Raten zurückzahlen, dafür berechnet die Bank Zinsen auf den offenen Saldo. Bei den fünf am besten dokumentierten Anbietern liegt der effektive Jahreszins aktuell zwischen 15,95 und 21,96 Prozent, deutlich über dem, was ein klassischer Ratenkredit bei guter Bonität kostet. Wer die Funktion trotzdem nutzt, sollte wissen, welche Karte bei welchem Anbieter tatsächlich wie viel kostet, wie die SCHUFA hineinspielt und wo PayPal und Amazon Visa fälschlich mit dieser Funktion verwechselt werden. Dieser Artikel vergleicht die fünf gängigsten Karten mit echten, aktuell geprüften Zahlen und zeigt, wann sich die Ratenzahlung überhaupt lohnt.
Was ist eine Kreditkarte mit Ratenzahlung?
Eine Kreditkarte mit Ratenzahlung, auch Revolving-Kreditkarte genannt, gibt dir bei jedem Einkauf die Wahl: den offenen Betrag am Monatsende komplett begleichen oder nur einen Teil zurückzahlen und den Rest in die Folgemonate verschieben. Der Restbetrag bleibt dabei verzinst offen, bis er vollständig getilgt ist. Das unterscheidet die Karte von einer klassischen Kreditkarte mit Vollzahlungspflicht und von einer Debit- oder Prepaidkarte, die gar keinen Kreditrahmen bietet.
Der Kreditrahmen wird bei der Antragstellung anhand deiner Bonität festgelegt und liegt bei den hier verglichenen Karten meist zwischen 4.000 und 5.000 Euro. Innerhalb dieses Rahmens kannst du frei einkaufen, unabhängig vom Händler, das ist der Hauptunterschied zu einem Ratenkauf bei Klarna oder einer PayPal Ratenzahlung, die jeweils an einen konkreten Einkauf im Checkout gebunden sind.
Wie funktioniert die Ratenzahlung bei einer Kreditkarte?
Am Ende jedes Abrechnungszeitraums stellt die Bank dir den offenen Saldo in Rechnung und zieht automatisch mindestens die vereinbarte Mindestrate ein. Diese Mindestrate ist bei den meisten Anbietern ein Prozentsatz des offenen Betrags mit einer Euro-Untergrenze, nicht ein fester Betrag.
Ein Rechenbeispiel mit der GenialCard von Hanseatic Bank: Bei einem offenen Saldo von 1.000 Euro zieht die Bank mindestens 3 Prozent oder 20 Euro ein, je nachdem, welcher Wert höher ist. In diesem Fall wären das 30 Euro. Zahlst du nur die Mindestrate, bleibt der Rest offen und wird mit dem laufenden Sollzins weiterverzinst, bis du ihn vollständig zurückgezahlt hast.
Die meisten Anbieter lassen sich die Ratenhöhe nachträglich anpassen, in der Regel per App oder Online-Banking:
- Rate erhöhen: reduziert die Zinskosten, weil der offene Saldo schneller sinkt.
- Rate auf 100 Prozent stellen: entspricht einer klassischen Kreditkarte ohne Zinsen, solange konsequent voll gezahlt wird.
- Sondertilgung: bei allen fünf hier verglichenen Karten jederzeit ohne Zusatzkosten möglich.
Wie hoch die Zinsen auf den jeweils offenen Betrag tatsächlich ausfallen, unterscheidet sich stark zwischen den Anbietern, wie der nächste Abschnitt zeigt.
Wie hoch sind die Zinsen bei einer Kreditkarte mit Ratenzahlung?
Bei den fünf am besten dokumentierten Anbietern liegt der effektive Jahreszins für die Ratenzahlungsfunktion aktuell zwischen 15,95 Prozent bei der ADAC Kreditkarte und 21,96 Prozent bei der awa7 Visa Karte. Das ist das Spannungsfeld, in dem sich prüfen lässt, welche Karte für welchen Bedarf passt.
Die folgende Tabelle vergleicht die Konditionen der fünf Karten, alle Werte wurden im August 2026 direkt in den Konditionen von ADAC, Consors Finanz, Hanseatic Bank, easybank und awa7 geprüft:
| Karte | Sollzins p.a. | Effektiver Jahreszins | Kreditrahmen | Mindestrate | Jahresgebühr |
|---|---|---|---|---|---|
| ADAC Kreditkarte (Solaris SE) | 14,89 % | 15,95 % | bonitätsabhängig, nicht veröffentlicht | 10/15/20 % des Saldos (min. 50 €) oder feste Rate 100/150/200 € | Jahr 1 kostenlos, ab Jahr 2: 1,90 €/Monat |
| Consors Finanz Mastercard | 19,13 % | 20,90 % | bis 5.000 € | 2,8 % (mind. 9,10 €) | 0 € dauerhaft |
| GenialCard (Hanseatic Bank) | 18,30 % | 19,92 % | bis 4.000 € | 3 % oder 20 € (höherer Wert) | 0 € |
| easybank Visa (ehemals Barclaycard) | 19,39 % | 21,21 % | bonitätsabhängig, nicht veröffentlicht | bonitätsabhängig, nicht veröffentlicht | 0 € (2 €/Monat bei 100 % Vollzahlungs-Einstellung) |
| awa7 Visa (Hanseatic Bank) | 20,02 % | 21,96 % | bis 4.000 € | 3 %, einstellbar 3 bis 100 % | 0 € |
Zwei Auffälligkeiten aus dem Vergleich: Erstens stammen die drei teuersten Karten alle im Kern von Hanseatic Bank oder deren Konzernumfeld, awa7 und easybank liegen mit rund 21 bis 22 Prozent effektivem Jahreszins am oberen Ende. Zweitens veröffentlicht ADAC als einzige Karte in dieser Gruppe einen spürbar niedrigeren Zinssatz, dafür fällt ab dem zweiten Jahr eine monatliche Gebühr an, wenn kein ADAC Servicepaket gebucht ist. Ein niedriger Zins allein sagt also nicht automatisch, welche Karte über die gesamte Laufzeit günstiger ist. Die folgende Grafik ordnet alle fünf Karten noch einmal nach ihrem effektiven Jahreszins.
Zwei Karten wurden bewusst nicht mit konkreten Zinssätzen in diese Tabelle aufgenommen: Für die Amazon Visa Karte (Ausgabe über Openbank unter der Marke Zinia) kursieren mehrere widersprüchliche Zinsangaben, ohne dass sich eine davon auf der offiziellen Preisseite bestätigen ließ. Auch für die Karten von Targobank und Santander BestCard war zum Zeitpunkt der Recherche keine aktuelle, öffentlich einsehbare Zinsangabe auffindbar. Wer eine dieser drei Karten in Betracht zieht, sollte den aktuellen effektiven Jahreszins direkt beim Anbieter im PDF zum Preis- und Leistungsverzeichnis nachschauen, bevor er sich entscheidet.
Für wen lohnt sich welche Karte?
Es gibt keine einzelne beste Karte, die passende Wahl hängt davon ab, ob dir ein niedriger Zins, eine dauerhaft kostenlose Jahresgebühr, ein hoher Kreditrahmen oder eine flexible Ratenhöhe am wichtigsten ist. Die folgenden vier Kurzprofile ordnen die fünf verglichenen Karten nach genau diesen vier Prioritäten.
Der niedrigste effektive Jahreszins: ADAC Kreditkarte
Die ADAC Kreditkarte liegt mit 15,95 Prozent effektivem Jahreszins spürbar unter den anderen vier Karten. Wer regelmäßig einen Restsaldo stehen lässt, spart hier über die Laufzeit am meisten an Zinskosten, sofern die monatliche Kartengebühr ab Jahr 2 durch ein gebuchtes ADAC Servicepaket entfällt oder eingeplant wird.
Dauerhaft 0 Euro Jahresgebühr ohne Bedingungen
Consors Finanz Mastercard und die GenialCard verlangen keine Jahresgebühr, unabhängig von Nutzung oder Zusatzpaketen. Bei der awa7 Visa Karte gilt dasselbe, hier kommt aber der höchste Zinssatz im Vergleich hinzu.
Der höchste Kreditrahmen: Consors Finanz Mastercard
Consors Finanz Mastercard bietet mit bis zu 5.000 Euro den höchsten bestätigten Kreditrahmen der fünf Karten, GenialCard und awa7 liegen bei bis zu 4.000 Euro.
Maximale Flexibilität bei der Ratenhöhe: awa7 Visa
Die awa7 Visa Karte lässt sich zwischen 3 und 100 Prozent Tilgungsrate frei einstellen, das ist die breiteste Spanne im Vergleich und eignet sich für alle, die die Rate oft an ihr monatliches Budget anpassen wollen.
Voraussetzungen und SCHUFA: Wer eine Kreditkarte mit Ratenzahlung bekommt
Eine Kreditkarte mit Ratenzahlung bekommt, wer volljährig ist, einen festen Wohnsitz in Deutschland und ein regelmäßiges Einkommen hat und bei der Bonitätsprüfung nicht durchfällt. Alle fünf Anbieter prüfen vor der Kartenvergabe deine Bonität, in der Regel unter Einbeziehung der SCHUFA. Anders als bei einem klassischen Ratenkredit nennen die Anbieter auf ihren Produktseiten das Wort SCHUFA jedoch selten direkt, sie sprechen allgemein von einer Bonitätsprüfung. Praktisch bedeutet das: Ein negativer SCHUFA-Score senkt die Bewilligungschance erheblich, auch wenn die genaue Scoring-Schwelle nicht veröffentlicht wird.
Grundvoraussetzungen, die bei allen fünf Karten gelten:
- Volljährigkeit und Wohnsitz in Deutschland.
- Regelmäßiges Einkommen, meist über ein Girokonto nachgewiesen.
- Positive oder zumindest neutrale SCHUFA-Auskunft, die genaue Schwelle legt jede Bank für sich fest.
- Vollständige Identifikation, üblicherweise per Video-Ident oder Post-Ident.
Wer eine negative SCHUFA hat, hat bei diesen fünf Karten realistisch kaum eine Chance, weil sie alle eine reguläre Bonitätsprüfung durchführen, keine der fünf Banken bietet eine Ratenzahlungs-Kreditkarte ohne SCHUFA-Prüfung an. Wie bei anderen Finanzierungswegen für einen konkreten Kauf bleiben in diesem Fall eher ein Ratenkauf über einen Zahlungsdienstleister oder ein spezialisierter Kleinkredit realistischer, wie die Übersicht der vier Finanzierungswege zeigt. Den eigenen Stand kannst du vorab über eine kostenlose SCHUFA-Selbstauskunft prüfen, Tipps zur Verbesserung liefert der Ratgeber SCHUFA-Score verbessern.
PayPal, Amazon Visa und andere Verwechslungen
PayPal bietet keine Kreditkarte mit Ratenzahlungsfunktion an, und beim Amazon Visa ist der genaue Zinssatz für die Teilzahlung aktuell nicht eindeutig bestätigt. Auch American Express führt in Deutschland keine Kreditkarte mit echter Ratenzahlungsfunktion im Programm, anders als Visa und Mastercard, die bei mehreren Anbietern in diesem Vergleich stecken. Zwei Namen tauchen bei dieser Suche besonders oft fälschlich als Ratenzahlungs-Kreditkarte auf.
PayPal hat für deutsche Privatkunden aktuell keine klassische Kreditkarte mit Kreditrahmen im Programm. Was es gibt, ist die PayPal Card, eine kostenlose Mastercard-Debitkarte ohne Ratenzahlungsfunktion, die direkt vom PayPal-Guthaben abbucht. Getrennt davon steht PayPal Ratenzahlung To Go zur Verfügung, ein eigenständiger Ratenkredit von 99 bis 10.000 Euro mit festen Laufzeiten von 3, 6, 12 oder 24 Monaten, aber eben keine Kreditkarte, sondern ein klassischer Kredit mit eigenem Vertrag.
Amazon Visa wird von Openbank unter der Marke Zinia herausgegeben und bietet grundsätzlich eine Teilzahlungsfunktion. Zum aktuellen effektiven Jahreszins kursieren allerdings mehrere widersprüchliche Angaben, eine offizielle, live bestätigte Zahl ließ sich zum Zeitpunkt der Recherche nicht eindeutig feststellen. Wer die Amazon Visa aktiv für Ratenzahlung nutzen will, sollte den aktuellen Zinssatz direkt im Kartenvertrag oder in den AGB von Zinia nachlesen, bevor er einen Saldo offen stehen lässt.
Risiken und Fallstricke der Ratenzahlung
Die Flexibilität der Ratenzahlung hat einen Preis, und der ist bei allen fünf Karten spürbar höher als bei den meisten anderen Finanzierungsformen.
- Zinskosten summieren sich schnell: Bei einem offenen Saldo von 1.000 Euro und einem effektiven Jahreszins von rund 20 Prozent zahlst du bei alleiniger Mindestratenzahlung deutlich mehr zurück, als du ursprünglich ausgegeben hast, wenn sich der Saldo über viele Monate hinzieht.
- Mindestrate reicht oft kaum, um den Saldo spürbar zu senken: Wird nur die Mindestrate gezahlt, fließt ein großer Teil davon in die Zinsen, nicht in die Tilgung, besonders in den ersten Monaten.
- Zahlungsverzug wird an die SCHUFA gemeldet: Anders als bei pünktlicher Nutzung wirkt sich ein ausbleibender Zahlungseingang negativ auf die eigene Bonität aus und kann künftige Kreditanfragen erschweren.
- Variable Zinsen können sich ändern: Der Sollzins ist bei allen fünf Karten variabel und kann vom Anbieter im Rahmen der Vertragsbedingungen angepasst werden, ein einmal genannter Zinssatz ist keine dauerhafte Garantie.
- Mehrere offene Ratenzahlungen summieren sich: Wer gleichzeitig einen Kartensaldo, einen Ratenkauf bei Klarna und eine PayPal Ratenzahlung offen hat, verliert schnell den Überblick über die tatsächliche Gesamtbelastung.
Wer eine Rate nicht zahlen kann, sollte die Bank frühzeitig kontaktieren, statt eine Mahnung abzuwarten. Bei allen fünf Anbietern lässt sich der offene Saldo jederzeit auch außerplanmäßig ganz oder teilweise zurückzahlen, das reduziert die Zinskosten sofort.
Kreditkarte mit Ratenzahlung oder klassischer Ratenkredit: Was ist günstiger?
Für einen konkreten, einmaligen Finanzierungsbedarf ist ein klassischer Ratenkredit in den meisten Fällen die günstigere Wahl. Vergleichsportale für freie Ratenkredite werben mit Einstiegszinssätzen ab etwa 2 Prozent effektivem Jahreszins bei sehr guter Bonität, in der Praxis bewegen sich viele tatsächlich bewilligte Kredite eher zwischen 10 und 20 Prozent, je nach Bonität und Laufzeit, wie die Konditionen im Kleinkredit-Vergleich von minikredite.org zeigen. Selbst am oberen Ende dieser Spanne liegt ein Ratenkredit damit oft noch unter dem effektiven Jahreszins der hier verglichenen Kreditkarten, die zwischen 15,95 und 21,96 Prozent liegen. Die folgende Übersicht stellt beide Wege noch einmal direkt gegenüber.
Der Vorteil der Kreditkarte liegt woanders: Sie steht sofort für viele kleine, wiederkehrende Anschaffungen zur Verfügung, ohne dass für jeden Einkauf ein neuer Kreditantrag nötig wird. Ein Ratenkredit dagegen passt besser zu einer einzelnen, klar bezifferten Anschaffung mit bekannter Rückzahldauer. Wer öfter einen Saldo über mehrere Monate offen lässt, fährt mit einem zweckgebundenen Ratenkredit bei den meisten Bonitätsklassen günstiger.
Ratenzahlung kündigen oder deaktivieren
Du kannst entweder nur die Ratenzahlungsfunktion deaktivieren oder die ganze Karte kündigen, beides ist bei allen fünf verglichenen Karten möglich, unabhängig voneinander. Die Ratenzahlungsfunktion selbst lässt sich dabei jederzeit an- und ausschalten, ohne dass die Karte gekündigt werden muss.
- Rate auf 100 Prozent stellen: In der jeweiligen Banking-App oder im Kundenportal die monatliche Tilgungsrate auf den vollen offenen Betrag setzen. Ab diesem Zeitpunkt entspricht die Nutzung einer normalen Kreditkarte ohne laufende Zinsen, solange konsequent voll gezahlt wird.
- Offenen Saldo vollständig begleichen: Vor der Umstellung sollte der aktuell offene Betrag möglichst vollständig zurückgezahlt sein, sonst laufen für den bestehenden Restsaldo weiterhin Zinsen.
- Bei Bedarf den Kundenservice kontaktieren: Lässt sich die Einstellung nicht selbst in der App ändern, klärt der Kundenservice der jeweiligen Bank die Umstellung.
- Karte komplett kündigen, falls gewünscht: Das ist unabhängig von der Ratenzahlungsfunktion möglich, meist schriftlich oder über das Onlineportal, üblich ist eine Kündigungsfrist von einem Monat zum Ende der Vertragslaufzeit.
Eine einseitige Kündigung befreit nicht automatisch vom offenen Saldo. Bestehende Restschulden bleiben bis zur vollständigen Rückzahlung verzinst offen, auch wenn die Karte selbst bereits gekündigt wurde.
Häufige Fragen zur Kreditkarte mit Ratenzahlung
Was kostet eine Kreditkarte mit Ratenzahlung wirklich?
Bei den fünf hier verglichenen Karten liegt der effektive Jahreszins zwischen 15,95 und 21,96 Prozent. Das ist der Wert, der Zinsen und alle laufenden Kosten zusammenfasst, nicht nur der reine Sollzins.
Wirkt sich die Ratenzahlung auf die SCHUFA aus?
Ja, pünktliche Ratenzahlungen bleiben meist neutral, Zahlungsverzug wird dagegen an die SCHUFA gemeldet und kann künftige Kreditanfragen erschweren. Die grundsätzliche Bonitätsprüfung bei Antragstellung ist bei allen fünf Karten Pflicht.
Bekomme ich eine Kreditkarte mit Ratenzahlung trotz negativer SCHUFA?
Nein, die fünf hier verglichenen Anbieter führen alle eine reguläre Bonitätsprüfung durch, bei negativer SCHUFA ist eine Zusage unrealistisch. Ein Ratenkauf über einen Zahlungsdienstleister oder ein spezialisierter Kleinkredit sind in diesem Fall die realistischeren Wege.
Hat PayPal eine Kreditkarte mit Ratenzahlung?
Nein, PayPal bietet aktuell keine klassische Kreditkarte mit Kreditrahmen für deutsche Privatkunden an. Die PayPal Card ist eine Debitkarte ohne Ratenfunktion, PayPal Ratenzahlung To Go ist ein separater Ratenkredit, keine Kreditkarte.
Ist eine Kreditkarte mit Ratenzahlung günstiger als ein Ratenkredit?
In den meisten Fällen nein. Klassische Ratenkredite liegen bei guter Bonität häufig unter dem effektiven Jahreszins einer Ratenzahlungs-Kreditkarte, die hier verglichenen Karten liegen zwischen 15,95 und 21,96 Prozent.
Kann ich die Ratenzahlungsfunktion wieder ausschalten?
Ja, bei allen fünf verglichenen Karten lässt sich die monatliche Tilgungsrate jederzeit auf 100 Prozent stellen, wodurch keine neuen Zinsen mehr anfallen. Der bereits offene Saldo bleibt bis zur vollständigen Rückzahlung weiter verzinst.
Über den Autor:
Max Benz hat einen Master of Science-Abschluss in Betriebswirtschaftslehre von der Technischen Universität Dresden und ist Geschäftsführer und Gründer von minikredite.org, einer Marke der LBC Finance UG. Er liebt es, Minikredite miteinander zu vergleichen, um die besten seriösen Anbieter zu finden.