Finanz-Tools

Bevor du einen Minikredit, Express-Kredit oder Schufa-freien Kredit beantragst: prüfe mit unseren kostenlosen Tools, was er dich wirklich kostet, ob du bewilligt wirst und wie schnell das Geld ankommt. Alle Berechnungen laufen lokal in deinem Browser – wir speichern keine Eingaben.

Minikredite haben den schlechten Ruf, intransparent und teuer zu sein. Stimmt teilweise – aber mit den richtigen Werkzeugen kannst du vor dem Antrag erkennen, was dich erwartet. Der Effektivzins-Rechner zeigt dir die wahren Kosten inklusive Express-Aufschlag, der Schufa-Eligibility-Check sagt dir ehrlich, welche Anbieter überhaupt für dich in Frage kommen.

Kreditrechner

Monatsrate, effektiver Jahreszins und vollständiger Tilgungsplan: der Kreditrechner rechnet in drei Richtungen, von der Rate zum Betrag und zurück.

Effektivzins-Rechner für Minikredite

Sollzins, Bearbeitungsgebühr, Versicherung, Express-Aufschlag: der Effektivzins zeigt dir die wahre Belastung eines Kredits. Berechnung nach der Methode der Anlage zu § 16 PAngV.

Was ist der Unterschied zwischen Soll- und Effektivzins?

Der Sollzins ist der reine Zinssatz auf den Kreditbetrag. Der Effektivzins rechnet alle Nebenkosten (Express-Auszahlung, Versicherungen, Bearbeitungsgebühren) auf das Jahr um. Banken sind in Deutschland verpflichtet, beide auszuweisen. Vergleichsmaßstab ist immer der Effektivzins.

Effektivzins ≠ Sollzins – warum der Unterschied entscheidet

Wenn dir ein Kreditanbieter „nur 3,99 % Sollzins!" verspricht, ist das die halbe Wahrheit. Der Effektivzins – gesetzlich geregelt in der Preisangabenverordnung (§ 16 PAngV), beinhaltet alle Pflichtkosten: Bearbeitungsgebühren, Express-Aufschläge, verpflichtende Restschuldversicherungen, Kontoführungskosten. Genau diese Posten verstecken sich oft im Kleingedruckten und können den Effektivzins deutlich über den Sollzins heben, vor allem bei kurzen Laufzeiten. Mit diesem Rechner siehst du sofort, was du wirklich zahlst.

So funktioniert das Tool

Du gibst Kreditbetrag, Laufzeit, Sollzinssatz und alle Zusatzkosten (Express-Aufschlag, Vermittlungsgebühr, Versicherung etc.) ein. Wir berechnen:

  1. Monatsrate als Annuität zum Sollzins, Zusatzkosten gleichmäßig auf die Raten verteilt
  2. Gesamtkosten = Sollzinsen + Zusatzkosten
  3. Effektiver Jahreszins nach der Methode der Anlage zu § 16 PAngV: der Zinssatz, bei dem die abgezinsten Raten genau dem ausgezahlten Betrag entsprechen (Standardmonat = 1/12 Jahr)
  4. Monatliche Rate inkl. aller Kosten

Das Ergebnis ist ein Rechenbeispiel mit deinen Eingaben, kein Angebot. Weichen Auszahlungstermin, Ratenhöhe oder Gebührenfälligkeit ab, ändert sich der Wert; verbindlich ist der effektive Jahreszins im Angebot des Anbieters.

Wann brauchst du das?

  • Vergleich von zwei Kreditangeboten mit unterschiedlichen Sollzinsen und Gebühren
  • Prüfung, wie stark ein kostenpflichtiger Express-Aufschlag die Gesamtkosten eines Minikredits erhöht
  • Berechnung der wahren Kosten einer 0%-Finanzierung mit verstecktem Aufschlag

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Soll- und Effektivzins?
Sollzins = nur die reinen Zinskosten. Effektivzins = Sollzins + alle Nebenkosten + Auswirkung der Tilgungsstruktur, hochgerechnet aufs Jahr. Nur der Effektivzins ist der echte Vergleichsmaßstab.
Warum sind Minikredit-Effektivzinsen so hoch?
Bei kurzen Laufzeiten fallen feste Kosten stark ins Gewicht: Rechenbeispiel mit angenommenen Werten, kein Angebot: 200 € über 1 Monat zu 8 % Sollzins kosten rund 1,33 € Zinsen. Kämen 39 € feste Zusatzkosten hinzu, läge der effektive Jahreszins rechnerisch weit über 100 %. Optionale Zusatzleistungen wie Express-Pakete stecken allerdings oft nicht im ausgewiesenen Effektivzins, sie erhöhen dann nur die Gesamtkosten.
Sind Restschuldversicherungen Pflicht?
Nein, in Deutschland nicht. Banken bieten sie aber oft so an, dass sie wie Pflicht wirken. Du darfst sie ablehnen – der Sollzins kann sich dadurch leicht erhöhen, oft lohnt es sich trotzdem.
Wie genau ist diese Berechnung?
Der Rechner nutzt die Methode der Preisangabenverordnung (Anlage zu § 16 PAngV) mit gleich hohen Monatsraten und Standardmonaten. Abweichungen zum Angebot entstehen, wenn Auszahlungstag, erste Rate oder Gebührenfälligkeit anders liegen.
Was ist ein guter Effektivzins?
Das hängt von Betrag, Laufzeit und Bonität ab. Vergleiche immer den effektiven Jahreszins aus dem repräsentativen Beispiel nach § 17 PAngV, das jeder Anbieter in seiner Werbung nennen muss. Geprüfte Beispiele findest du in unserem Vergleich.

Verwandte Tools

Kredit trotz SCHUFA – Eligibility-Check

In 60 Sekunden zur ehrlichen Einschätzung: Welche Kreditarten kommen für dich in Frage?

1. Wie ist dein SCHUFA-Status?
2. Hast du nachweisbares regelmäßiges Einkommen?
3. Wie viel Kredit brauchst du?
4. Wann brauchst du das Geld?
5. Hast du einen Bürgen oder zweiten Antragsteller?
Hinweis

Diese Einschätzung ersetzt keine echte Kreditanfrage. Wir bewerten nach den üblichen Annahmekriterien deutscher Konsumentenkredit-Anbieter. „Schufa-frei" bedeutet meist: Auslandsbank, höhere Kosten, niedrigere Beträge.

Welche Kreditarten sind mit deinem SCHUFA-Status realistisch?

Es gibt eine Lücke zwischen „SCHUFA top, jeder Kredit möglich" und „Kein Kredit, gib auf". Die meisten Menschen bewegen sich in der Grauzone und wissen nicht: welche Kredittypen kommen für mich überhaupt in Frage? Der Eligibility-Check fragt 5 Punkte ab und sagt dir ehrlich, welche Wege gangbar sind – inklusive Spezialprodukte für Schufa-Vermittlung.

So funktioniert das Tool

Wir bewerten vier Risiko-Faktoren: SCHUFA-Status, Einkommens-Situation, Kreditbetrag, Zeit-Druck. Optional zählen wir einen Bürgen / zweiten Antragsteller als Bonus. Daraus ergeben sich 0–5 mögliche Kreditarten:

  • Klassischer Online-Ratenkredit (Targobank, ING)
  • Minikredit / Express-Kredit (Cashper, Vexcash, Ferratum)
  • P2P-Kredit (Auxmoney, Smava)
  • Kredit ohne SCHUFA-Abfrage (Auslandsbanken, meist kleine Beträge)
  • Kredit mit zweitem Antragsteller

Wann brauchst du das?

  • Du wurdest abgelehnt und suchst Alternativen
  • Du hast einen Negativeintrag und brauchst dringend Geld
  • Du planst die Kreditaufnahme und willst die Bewilligungswahrscheinlichkeit kennen

Häufige Fragen

Was bedeutet „Schufa-frei"?
Manche Anbieter im Ausland fragen die SCHUFA nicht ab und prüfen die Bonität auf andere Weise (Einkommen, Kontoauszüge). Eine Kreditwürdigkeitsprüfung ist trotzdem Pflicht (§ 505a BGB). Meist sind nur kleine Beträge zu höheren Kosten möglich, ein festes Einkommen ist Voraussetzung.
Bekomme ich einen Kredit bei laufender Insolvenz?
Praktisch nein. Während der Wohlverhaltensphase (3 Jahre) sind Kreditaufnahmen rechtlich stark eingeschränkt. Theoretisch möglich nur mit Bewilligung des Treuhänders.
Hilft ein Bürge wirklich?
Ja – ein Bürge mit guter Bonität kann die Bewilligungswahrscheinlichkeit deutlich erhöhen und führt zu besseren Konditionen. Achtung: Im Verzugsfall haftet der Bürge.
Was ist Auxmoney und Smava?
auxmoney ist eine Kreditplattform, bei der private und institutionelle Anleger das Geld geben; smava ist ein Kreditvermittler, der Angebote von Banken vergleicht. Beide akzeptieren teils auch mittlere SCHUFA-Scores. Der Zins richtet sich nach der Bonität.
Wie schnell ist ein Notfall-Minikredit?
Das hängt vom Anbieter ab. Einige zahlen nur gegen eine kostenpflichtige Express-Option innerhalb von 24 Stunden aus (VEXCASH Smart-Paket 69 €), sonst dauert es mehrere Werktage. Echtzeit-Überweisungen kommen nur an, wenn deine Bank sie empfangen kann.

Verwandte Tools

Dispo-Rechner

Berechne, was dich dein Dispo wirklich kostet – und ab wann sich ein Ratenkredit lohnt.

Formel

Dispo-Zinsen = Betrag × Zinssatz × Tage / 365. Der Vergleich rechnet die identische Restschuld auf einen klassischen Ratenkredit mit gleicher Laufzeit um. Die Ersparnis ist die Differenz beider Zinskosten.

Was kostet dich der Dispo wirklich?

Der Dispositionskredit – kurz Dispo – ist der eingeräumte Überziehungsrahmen auf deinem Girokonto. Er ist bequem, weil du ihn ohne Antrag nutzen kannst, aber auch einer der teuersten Kredite Deutschlands: Im Schnitt lag der Dispozins laut einer Verivox-Auswertung von BaFin-Daten (Februar/März 2026) bei 11,28 % p.a., bei einzelnen Banken deutlich darüber. Mit unserem Rechner siehst du in Echtzeit, was dich das tatsächlich kostet – und ab wann sich ein Ratenkredit als Ablöse lohnt.

So funktioniert das Tool

Die Berechnung ist einfach: Dispo-Zinsen = Betrag × Zinssatz × Tage / 365. Wir vergleichen das automatisch mit den Kosten eines klassischen Ratenkredits zum gleichen Betrag und derselben Laufzeit. Die Differenz ist deine potenzielle Ersparnis bei einer Umschuldung. Faustregel: Sobald du den Dispo länger als 3 Monate dauerhaft im Minus stehst, lohnt sich eine Umschuldung fast immer.

Wann brauchst du das?

  • Du willst wissen, ob sich der Wechsel zu einem günstigeren Konto lohnt
  • Du planst eine größere Anschaffung und überlegst, ob Dispo oder Ratenkredit sinnvoller ist
  • Du steckst dauerhaft im Minus und willst die monatlichen Zinskosten sichtbar machen

Häufige Fragen

Wie hoch sind typische Dispozinsen 2026?
Laut einer Verivox-Auswertung von BaFin-Daten (Februar/März 2026) lag der durchschnittliche Dispozins bei 11,28 % p.a.; die Spanne reicht je nach Bank von unter 7 % bis über 15 %. Für die geduldete Überziehung verlangen viele Banken einen Aufschlag, im Schnitt rund 4,25 Prozentpunkte.
Was ist die geduldete Überziehung?
Wenn du über deinen eingeräumten Dispo-Rahmen hinausgehst, verlangen viele Banken einen Zinsaufschlag (laut Verivox-Auswertung im Schnitt rund 4,25 Prozentpunkte). Das ist eine der teuersten Formen von Kredit.
Lohnt sich ein Kontowechsel wegen niedriger Dispozinsen?
Wenn du dauerhaft > 1.000 € im Minus stehst und deine Bank > 11 % verlangt: ja. 4 Prozentpunkte Differenz auf 1.000 € sind 40 € pro Jahr – und Direktbank-Konten sind meist sowieso günstiger.
Was ist besser: Dispo oder Ratenkredit?
Bei kurzer Nutzung (1–4 Wochen) und kleinen Beträgen: Dispo, weil flexibel. Bei längerer Nutzung oder mehr als 1.000 € Minus: oft der Ratenkredit, wenn dessen effektiver Jahreszins im repräsentativen Beispiel unter deinem Dispozins liegt.
Kann ich Dispozinsen von der Steuer absetzen?
Nein, bei Privatpersonen sind Dispozinsen nicht absetzbar. Bei Selbständigen können sie als Betriebsausgabe geltend gemacht werden, wenn das Konto geschäftlich genutzt wird.

Verwandte Tools

SCHUFA-Score-Simulator

Beantworte 8 Fragen und erhalte eine Schätzung deines SCHUFA-Basisscores. Keine echte Auskunft, sondern eine Indikation auf Basis öffentlich bekannter Score-Faktoren.

1. Wie alt ist dein ältestes Girokonto?
2. Wie viele laufende Kredite hast du aktuell?
3. Wie viele Kreditkarten besitzt du?
4. Wann bist du das letzte Mal umgezogen?
5. Wie viele Kreditanfragen hast du in den letzten 12 Monaten gestellt?
6. Hast du in den letzten 3 Jahren eine Rechnung gemahnt bekommen oder einen Kredit verspätet bezahlt?
7. Hast du ein eigenes regelmäßiges Einkommen?
8. Wie viele Girokonten hast du parallel?
Wichtig zu wissen

Dieser Simulator basiert auf öffentlich dokumentierten Score-Einflussfaktoren (Konto-Alter, laufende Verpflichtungen, Anfragen, Zahlungsstörungen, Wohnsitz-Stabilität). Der echte SCHUFA-Score wird mit einem geheimen Algorithmus berechnet und kann abweichen. Eine kostenlose Selbstauskunft erhältst du 1× pro Jahr direkt bei der SCHUFA.

SCHUFA-Score schätzen, ohne eine Anfrage zu stellen

Der SCHUFA-Basisscore ist eine Zahl zwischen 0 und 100, die deine Bonität abbildet: Je höher, desto geringer die statistische Wahrscheinlichkeit eines Zahlungsausfalls. Banken, Vermieter und Onlineshops fragen ihn ab, bevor sie dir Kredit, Wohnung oder Ratenkauf gewähren. Das Problem: Den echten Score kennst du nur, wenn du ihn anforderst – und manche Anfragen verschlechtern ihn sogar selbst. Mit unserem Simulator erhältst du in 60 Sekunden eine Indikation auf Basis öffentlich bekannter Score-Faktoren, ohne irgendwo eine Anfrage zu stellen.

So funktioniert das Tool

Wir stellen dir 8 Fragen zu den Faktoren, die nach öffentlich zugänglichen SCHUFA-Erläuterungen den Score am stärksten beeinflussen:

  • Konto-Alter (langjährige Geschäftsbeziehung wirkt positiv)
  • Anzahl laufender Kredite (mehr ist riskanter)
  • Kreditkarten (1–2 sind gut, 5+ negativ)
  • Wohnsitz-Stabilität (häufige Umzüge senken den Score)
  • Kreditanfragen der letzten 12 Monate (jede zählt)
  • Zahlungsstörungen (Mahnungen, Inkasso – stärkster Negativfaktor)
  • Einkommens-Situation
  • Anzahl paralleler Konten

Aus den Antworten errechnen wir einen normalisierten Score zwischen 50 und 100. Dieser ist keine echte SCHUFA-Auskunft, sondern eine plausible Schätzung des Bereichs, in dem dein Score liegen dürfte.

Wann brauchst du das?

  • Bevor du einen Kredit oder eine neue Kreditkarte beantragst, willst du wissen, ob du gute Chancen hast
  • Du planst einen Wohnungswechsel und der Vermieter verlangt eine SCHUFA-Auskunft
  • Du willst deinen Score verbessern und brauchst konkrete Hebel
  • Du wurdest abgelehnt und suchst die wahrscheinliche Ursache

Methodik & Datenquellen

Die Score-Bandbreiten in unserer Auswertung orientieren sich am offiziellen SCHUFA-Bonitäts-Tabelle: 97,5–100 = ausgezeichnet, 95–97,5 = sehr gut, 90–95 = gut, 80–90 = befriedigend, < 80 = erhöhtes Risiko. Wir gewichten die acht Faktoren ungefähr proportional zu ihrer in SCHUFA-Studien dokumentierten Bedeutung. Der echte Algorithmus ist Geschäftsgeheimnis und nicht öffentlich – unsere Einschätzung ist daher eine grobe Annäherung, kein verbindlicher Wert.

Häufige Fragen

Wie zuverlässig ist die Schätzung?
Die Tendenz (gut / mittel / schlecht) ist meist zutreffend, der genaue Punktwert kann um 5–10 Punkte abweichen. Der echte SCHUFA-Algorithmus ist nicht öffentlich.
Wie bekomme ich meinen echten SCHUFA-Score?
Eine kostenlose Selbstauskunft (Datenkopie nach Art. 15 DSGVO) erhältst du 1× pro Jahr direkt unter meineSCHUFA.de. Die kostenpflichtige „Bonitätsauskunft" ist ein Vertragsdokument für Vermieter.
Verschlechtert die Anfrage meinen Score?
Eine Selbstauskunft nicht – sie ist neutral. Eine „Konditionenanfrage" (z.B. beim Kreditvergleichs-Portal) wird nach 12 Monaten wieder gelöscht. Eine echte Kredit-Anfrage zählt als Negativmerkmal.
Kann ich meinen Score schnell verbessern?
Es gibt keine Quick-Fixes. Die wichtigsten Hebel: alle Rechnungen pünktlich bezahlen, alte ungenutzte Konten löschen, Kreditanfragen vermeiden, alte SCHUFA-Einträge nach 3 Jahren auf Löschung prüfen.
Was bedeutet ein Score unter 80?
Erhöhtes Risiko aus Banken-Sicht. Klassische Konsumkredite werden oft abgelehnt oder nur zu sehr hohen Zinsen vergeben. P2P-Kredite (Auxmoney) oder Kredite mit zweitem Antragsteller sind Alternativen.

Verwandte Tools

IBAN-Checker

Prüfe in Sekunden, ob eine IBAN gültig ist – inkl. Bank, BIC und Land.

So funktioniert die Prüfung

Die IBAN wird per MOD-97-Verfahren (ISO 13616) auf mathematische Korrektheit geprüft. Für deutsche IBANs ermitteln wir zusätzlich Bankleitzahl, Kontonummer und – sofern in unserer Datenbank hinterlegt – Bank und BIC. Es findet keine Server-Anfrage statt; alles läuft lokal in deinem Browser.

Was ist eine IBAN – und warum sollte man sie prüfen?

Die IBAN (International Bank Account Number) ist die international standardisierte Form der Kontonummer. In Deutschland besteht sie aus 22 Zeichen: dem Ländercode DE, einer zweistelligen Prüfziffer, der achtstelligen Bankleitzahl und der zehnstelligen Kontonummer. Die Prüfziffer wird nach dem MOD-97-Verfahren (ISO 13616) berechnet – ein einziger Tippfehler führt mathematisch garantiert zu einer ungültigen IBAN. Genau das prüft dieses Tool: ob die eingegebene IBAN überhaupt existieren kann.

So funktioniert das Tool

Du gibst die IBAN ein – Leerzeichen, Bindestriche und Groß-/Kleinschreibung sind egal. Wir machen drei Checks:

  1. Längen-Check: Stimmt die Zeichenzahl mit dem ISO-Standard für das Land?
  2. MOD-97-Prüfung: Wird der gesamte IBAN-String als Zahl interpretiert (Buchstaben → 10, 11, 12 …) und durch 97 geteilt – muss der Rest 1 sein.
  3. Bank-Lookup: Bei deutschen IBANs ermitteln wir aus den 8 Stellen nach DE die Bank und – sofern bekannt – den BIC (Business Identifier Code).

Alle Berechnungen laufen lokal in deinem Browser. Es findet keinerlei Server-Anfrage statt, deine IBAN wird nirgendwo gespeichert.

Wann brauchst du das?

  • Du erhältst eine Rechnung und willst vor der Überweisung prüfen, ob die IBAN gültig ist
  • Du gibst eine IBAN telefonisch durch und willst Tippfehler ausschließen
  • Du brauchst den BIC zu einer IBAN für eine SEPA-Überweisung ins Ausland
  • Du willst herausfinden, zu welcher Bank eine fremde IBAN gehört

Häufige Fragen

Was bedeutet es, wenn die IBAN ungültig ist?
Eine ungültige IBAN bedeutet entweder einen Tippfehler oder dass die Nummer schlicht nicht existiert. Eine gültige IBAN heißt aber NICHT, dass das Konto existiert – nur, dass die Prüfziffer mathematisch korrekt ist. Banken können erst beim Überweisungs-Versuch sicher sagen, ob die IBAN aktiv ist.
Kann ich aus der IBAN den Kontoinhaber sehen?
Nein. Die IBAN enthält nur Land, Bank und Kontonummer – keinen Namen. Eine echte „IBAN-Name-Prüfung" (Verification of Payee) ist erst seit Oktober 2025 als EU-Service der Banken Pflicht und läuft über die Banken selbst, nicht über öffentliche Tools.
Wie sicher ist die Prüfung?
Die MOD-97-Prüfung erkennt 99,5 % aller einfachen Tippfehler (verdrehte Ziffern, falsche Stellen). Sie kann aber nicht erkennen, ob das Konto wirklich aktiv ist oder dem richtigen Empfänger gehört.
Funktioniert das Tool auch für ausländische IBANs?
Ja – wir unterstützen die wichtigsten europäischen Länder (AT, CH, FR, IT, ES, NL, PL und 25 weitere). Die MOD-97-Prüfung ist universell, der Bank-Lookup funktioniert nur für deutsche IBANs.
Was tun, wenn meine IBAN ungültig angezeigt wird?
Prüfe zuerst auf vertauschte Ziffern. Häufige Fehler: 6/9, 1/7, 0/O. Falls die IBAN aus einem PDF kopiert wurde, achte auf Leerzeichen oder eingefügte Sonderzeichen. Im Zweifel die Bank kontaktieren.

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