Max Benz

Geschäftsführer und Gründer

Max Benz hat einen Master of Science-Abschluss in Betriebswirtschaftslehre von der Technischen Universität Dresden und ist Geschäftsführer und Gründer von minikredite.org, einer Marke der LBC Finance UG. Er liebt es, Minikredite miteinander zu vergleichen, um die besten seriösen Anbieter zu finden.

Cashper-Kredit abgelehnt: Das kannst du tun

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Max Benz

Gründer von minikredite.org

Du benötigst dringend Geld, doch Cashper lehnt deinen Minikredit-Antrag ab? Das liegt in aller Regel an einem von zwei Dingen: Entweder erfüllst du eine Grundvoraussetzung nicht, oder deine eingereichten Dokumente haben das Scoring nicht bestanden. Hier erfährst du, welche Ablehnungsgründe es gibt, was die Schufa damit zu tun hat und welche Alternativen dir bleiben.

Warum lehnt Cashper einen Kredit ab?

Cashper lehnt Kreditanträge meist in einer von zwei Phasen ab: direkt bei der Antragsprüfung oder erst nach der Dokumentenprüfung. Das ist entscheidend. Denn welche Phase betroffen ist, bestimmt, was du als nächstes tun kannst.

Sofortige Ablehnung (vor Dokumentenprüfung)

Diese Ablehnungen erfolgen automatisch, bevor Cashper deine Unterlagen prüft. Typische Ursachen:

  • Alter unter 18 oder über 75 Jahren
  • Kein deutscher Wohnsitz oder kein deutsches Bankkonto
  • Dein monatliches Nettoeinkommen liegt unter 600 Euro
  • Selbstständige und Freiberufler (kein nachweisbares Festgehalt)
  • Offener Cashper-Kredit vorhanden, oder unpünktliche Rückzahlung beim Vorgängerkredit
  • Ein harter Schufa-Eintrag wie eine laufende Privatinsolvenz blockiert den Antrag
  • Du verwendest dieselbe IBAN, E-Mail-Adresse oder Telefonnummer wie bei einem früheren Cashper-Konto

Ablehnung nach Dokumentenprüfung

Wenn dein Antrag die erste Prüfung besteht, aber Cashper deine Unterlagen ablehnt, liegt es meist an einem dieser Punkte:

  • Dauerhaft hoher Dispositionskredit oder häufige Lastschriftrückgaben auf dem Kontoauszug
  • Der Gehaltsnachweis ist älter als zwei Monate oder stimmt nicht mit deinen Angaben überein
  • Die hochgeladenen Dokumente sind unscharf oder schlecht lesbar
  • Du hast bereits zu viele laufende Kredite bei anderen Anbietern

Schufa und Cashper: Was du wissen musst

Nein, ein negativer Schufa-Eintrag führt bei Cashper nicht automatisch zur Ablehnung. Das ist ein verbreitetes Missverständnis. Cashper ist einer der wenigen Anbieter, der Antragsteller mit Schufa-Einträgen nach eigenen Angaben fair beurteilt und die individuelle finanzielle Situation genau prüft.

Entscheidend ist der Unterschied zwischen weichen und harten Negativmerkmalen:

  • Weiche Negativmerkmale (z.B. ein alter, bereits erledigter Eintrag): werden individuell bewertet und führen nicht zwingend zur Ablehnung
  • Harte Negativmerkmale (laufende Privatinsolvenz, aktives Restschuldbefreiungsverfahren): blockieren den Antrag in der Regel

Abgezahlte Cashper-Kredite bleiben drei Jahre in der Schufa gespeichert, exakt ab der letzten Ratenzahlung. Kein Problem. Für zukünftige Kreditgeber ist ein pünktlich zurückgezahlter Kredit natürlich ein positives Signal für zuverlässiges Zahlungsverhalten beim nächsten Kreditgeber.

Was tun nach einer Ablehnung bei Cashper?

Erst den Ablehnungsgrund prüfen. Bevor du einen Neuantrag stellst oder zum nächsten Anbieter wechselst, solltest du verstehen, warum Cashper abgelehnt hat: Die Rückmeldung kommt per SMS und E-Mail. Kosten entstehen nicht.

Antrag erneut stellen

Wenn du den Ablehnungsgrund kennst, kannst du in vielen Fällen direkt neu beantragen:

  • Korrekte und vollständige Dokumente nachreichen (Gehaltsnachweis maximal 2 Monate alt)
  • Kreditbetrag reduzieren, falls dein Einkommen für die gewünschte Summe zu niedrig ist
  • Kontostatus verbessern: Dispo abbauen, Lastschriftrückgaben vermeiden

Alternativen zu Cashper

Nicht jede Alternative passt zu jedem Ablehnungsgrund. Ob du wegen eines Schufa-Eintrags, wegen Selbstständigkeit oder wegen eines zu niedrigen Einkommens abgelehnt wurdest, entscheidet, welcher Anbieter sinnvoll ist. Die Tabelle zeigt es.

AblehnungsgrundMögliche Alternative
Negativer Schufa-EintragCashper-Alternativen wie Bonimo (Gutscheine, ohne Schufa) oder CASHY (Pfandkredit auf Wertsachen)
Selbstständig oder freiberuflichFerratum akzeptiert Selbstständige mit guter Schufa
Einkommen unter 600 EuroVexcash (ab 500 Euro Nettoeinkommen) oder MyWage (Lohnvorschuss)
Unterlagen fehlerhaft oder abgelaufenDokumente aktualisieren und bei Cashper neu beantragen

Häufige Fragen zum Cashper-Kredit

Warum hat Cashper meinen Antrag abgelehnt, obwohl ich alle Voraussetzungen erfülle?

Wenn du alle Grundvoraussetzungen erfüllst, liegt das Problem oft in der Dokumentenprüfung. Typische Ursachen: ein zu hoher Dispositionskredit, häufige Lastschriftrückgaben oder unlesbare Dokumente. Prüfe deinen Kontostand. Und stell sicher, dass dein Gehaltsnachweis aktuell und klar lesbar ist.

Kann ich bei Cashper nach einer Ablehnung erneut beantragen?

Ja, du kannst bei Cashper einen neuen Antrag stellen, sobald du den Ablehnungsgrund behoben hast. Sofort möglich. Cashper setzt keine Wartezeit, erhebt keine Gebühren für abgelehnte Anfragen. Ursache beheben, dann neu einreichen.

Lehnt Cashper bei negativer Schufa immer ab?

Nein, Cashper lehnt bei negativer Schufa nicht automatisch ab. Weiche Einträge wie ältere, erledigte Verbindlichkeiten werden einzeln bewertet, und du kannst in vielen Fällen trotz Negativmerkmal einen Minikredit bekommen, wenn Einkommen und Kontostand stimmen. Harte Einträge blockieren allerdings sofort.

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