Ratgeber · Minikredite
Mikrokredit · Definition, Anwendung und Anbieter
Der Mikrokredit ist nicht dasselbe wie ein Minikredit — auch wenn die Begriffe oft verwechselt werden. Wir klären die Unterschiede, zeigen wer Mikrokredite vergibt und wofür sie wirklich gedacht sind.
Was ist ein Mikrokredit?
Ein Mikrokredit ist ein Kleinstkredit, typisch zwischen 100 und 25.000 €, vergeben an Selbstständige, Kleinunternehmen oder Privatpersonen mit eingeschränkter Bonität. Das Konzept kommt ursprünglich aus der Entwicklungshilfe (Grameen Bank, Bangladesch) und ist heute in Deutschland über den staatlichen Mikrokreditfonds verfügbar.
Mikrokredit vs. Minikredit
- Mikrokredit: meist gewerblich, oft staatlich gefördert (z.B. Mikrokreditfonds Deutschland, KfW), Laufzeit Monate bis Jahre, Volumen bis 25.000 €
- Minikredit: privat, Online-Anbieter, sehr schnell, Volumen meist 100–1.500 €, Laufzeit 15–60 Tage
Mikrokredit für Gründer
Über den Mikrokreditfonds Deutschland kannst du bis 25.000 € erhalten — gut für Gründer ohne klassische Bank-Bonität. Voraussetzung: tragfähiges Geschäftsmodell, Akkreditierung über einen lokalen Mikrofinanzierer.
Mikrokredit für Privatpersonen
Klassische Mikrokredite an Privatpersonen sind in Deutschland selten. Wer privat einen Kleinkredit braucht, ist mit einem Minikredit, Kleinkredit oder auxmoney-Kredit besser bedient.
Vorteile und Risiken
Vorteile: niedrige Einstiegshürde, Förderprogramme, soziale Komponente. Risiken: Effektivzinsen können bei kommerziellen Mikrokrediten sehr hoch sein — daher unbedingt Konditionen mit etablierten Minikredit-Anbietern vergleichen.